Wann eine Befristung wirksam ist und wann nicht, was ein Sachgrund
ist, wie lange ohne einen befristet werden darf und was am Ende
des Vertrags geschieht. Mit dem Wortlaut der Vorschrift, auf die es
jeweils ankommt – und ohne Versprechen, die ein Text nicht
halten kann.
Wer die Wirksamkeit einer Befristung angreifen will, hat drei Wochen. Wann die Frist beginnt, was nach ihrem Ablauf passiert und warum das Gesetz selbst bei einem klaren Formfehler keine Nachsicht kennt.
Das Gesetz kennt genau zwei Möglichkeiten, einen Arbeitsvertrag wirksam zu befristen. Welche davon Ihr Arbeitgeber gewählt hat, entscheidet über die Höchstdauer, über die Zahl der Verlängerungen und darüber, was bei einer Vorbeschäftigung gilt.
Die Befristung braucht Schriftform, sonst ist sie unwirksam. Warum die Erleichterungen, die seit 2025 an vielen Stellen des Arbeitsrechts gelten, hier gerade nicht greifen, und warum es auf den Zeitpunkt der Unterschrift ankommt.
Ohne Sachgrund erlaubt das Gesetz zwei Jahre und höchstens drei Verlängerungen. Was in diese zwei Jahre hineinzählt, was eine Verlängerung von einem neuen Vertrag unterscheidet und welche Abweichungen ein Tarifvertrag erlaubt.
Mit Sachgrund nennt das Gesetz keine Höchstdauer. Trotzdem gibt es eine Grenze, und sie heißt Rechtsmissbrauch. Woran die Gerichte sie festmachen und welche Unterlagen Sie dafür von Anfang an sammeln sollten.
Ein befristeter Vertrag endet ohne Kündigung, ohne Schreiben und ohne Gespräch. Welche Folgen das für Papiere, Meldungen und Fristen hat und was Sie in den letzten Monaten vor dem Datum erledigen sollten.
Manche Anzeigen sagen es im Titel, andere verstecken es im letzten Absatz, und manche sagen es gar nicht. Woran sich eine Befristung vor der Bewerbung ablesen lässt und welche Formulierungen worauf hindeuten.
Ein Vertrag mit Enddatum ist kein Vertrag zweiter Klasse, sondern ein Arbeitsvertrag mit einer zusätzlichen Abrede. Was das Gesetz unter einer Befristung versteht, welche zwei Formen es gibt und womit sie regelmäßig verwechselt wird.
Warten, bis sich jemand meldet, ist die schlechteste Strategie. Das Gesetz gibt Ihnen sogar ein Instrument dafür: eine Anzeige in Textform, auf die der Arbeitgeber binnen eines Monats begründet antworten muss.
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