Steven Schulz ist Geschäftsführer der Meng GmbH und betreibt dieses Portal. Im Ratgeber schreibt er über Bewerbung, Gehalt, Karriere und Arbeitsrecht – mit dem Anspruch, Dinge so zu erklären, dass man sie am nächsten Tag anwenden kann, und offenzulegen, wo eine Auskunft an ihre Grenze kommt.
Wer die Wirksamkeit einer Befristung angreifen will, hat drei Wochen. Wann die Frist beginnt, was nach ihrem Ablauf passiert und warum das Gesetz selbst bei einem klaren Formfehler keine Nachsicht kennt.
Das Gesetz kennt genau zwei Möglichkeiten, einen Arbeitsvertrag wirksam zu befristen. Welche davon Ihr Arbeitgeber gewählt hat, entscheidet über die Höchstdauer, über die Zahl der Verlängerungen und darüber, was bei einer Vorbeschäftigung gilt.
Die Befristung braucht Schriftform, sonst ist sie unwirksam. Warum die Erleichterungen, die seit 2025 an vielen Stellen des Arbeitsrechts gelten, hier gerade nicht greifen, und warum es auf den Zeitpunkt der Unterschrift ankommt.
Ohne Sachgrund erlaubt das Gesetz zwei Jahre und höchstens drei Verlängerungen. Was in diese zwei Jahre hineinzählt, was eine Verlängerung von einem neuen Vertrag unterscheidet und welche Abweichungen ein Tarifvertrag erlaubt.
Mit Sachgrund nennt das Gesetz keine Höchstdauer. Trotzdem gibt es eine Grenze, und sie heißt Rechtsmissbrauch. Woran die Gerichte sie festmachen und welche Unterlagen Sie dafür von Anfang an sammeln sollten.
Ein befristeter Vertrag endet ohne Kündigung, ohne Schreiben und ohne Gespräch. Welche Folgen das für Papiere, Meldungen und Fristen hat und was Sie in den letzten Monaten vor dem Datum erledigen sollten.
Manche Anzeigen sagen es im Titel, andere verstecken es im letzten Absatz, und manche sagen es gar nicht. Woran sich eine Befristung vor der Bewerbung ablesen lässt und welche Formulierungen worauf hindeuten.
Ein Vertrag mit Enddatum ist kein Vertrag zweiter Klasse, sondern ein Arbeitsvertrag mit einer zusätzlichen Abrede. Was das Gesetz unter einer Befristung versteht, welche zwei Formen es gibt und womit sie regelmäßig verwechselt wird.
Warten, bis sich jemand meldet, ist die schlechteste Strategie. Das Gesetz gibt Ihnen sogar ein Instrument dafür: eine Anzeige in Textform, auf die der Arbeitgeber binnen eines Monats begründet antworten muss.
Ohne Sachgrund darf nur befristet werden, wer bei diesem Arbeitgeber noch nie beschäftigt war. Die früher verbreitete Drei-Jahres-Regel gilt seit 2018 nicht mehr — und was an ihre Stelle getreten ist, ist deutlich enger.
Wer während einer Befristung sucht, verhält sich nicht illoyal, sondern folgt dem Vertrag. Welche Fristen dabei laufen, warum die Meldung bei der Agentur für Arbeit früher fällig ist als gedacht und was Sie vorher klären müssen.
Befristet Beschäftigte dürfen wegen der Befristung nicht schlechter behandelt werden. Was diese Vorschrift für Entgelt, Sonderzahlungen und Zulagen bedeutet, wer der Vergleichsmaßstab ist und wo die Ausnahme beginnt.
Die Frage nach der Dauer ist keine Zumutung, sondern eine Auskunft, die Sie brauchen. Welche vier Fragen den Unterschied machen, wann Sie sie stellen und woran Sie eine ausweichende Antwort erkennen.
Auch ein befristetes Arbeitsverhältnis endet mit einem Zeugnisanspruch. Was § 109 der Gewerbeordnung verlangt, warum die elektronische Form seit 2025 möglich ist und weshalb der Beendigungsgrund ins Zeugnis gehört oder auch nicht.
Dienstjahre entscheiden über Kündigungsfristen, Stufen und Anwartschaften. Was für befristet Beschäftigte mitzählt, was § 4 Absatz 2 TzBfG dazu anordnet und ab wann eine betriebliche Anwartschaft unverfallbar wird.
Wohnung und Finanzierung sind die Stellen, an denen eine Befristung im Alltag spürbar wird. Was Vermieter und Banken prüfen dürfen, welche Unterlagen Sie vorbereiten sollten und wo eine Bürgschaft Sie tatsächlich bindet.
Für wissenschaftliches Personal gilt ein eigenes Gesetz mit eigenen Höchstfristen. Was das Wissenschaftszeitvertragsgesetz erlaubt, welche Zeiten angerechnet werden und warum ein fehlender Satz im Vertrag alles ändern kann.
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